LSBTIQ*-Plattform-Projekt


In einer bayernweit einzigartigen Kooperation haben sich der Lesben- und Schwulenverband in Bayern (LSVD Bayern), die Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität (dgti) und der Bayerische Jugendring (BJR) zusammengeschlossen, um die Infrastruktur der LSBTIQ*-Community im Freistaat Bayern zu stärken. Im Mittelpunkt des gemeinsamen Projekts steht der Aufbau und die Etablierung einer landesweiten Plattform zur Kommunikation, Vernetzung und Information. Gemeinsam mit der queeren Community und anderen Institutionen soll insbesondere die Infrastruktur im ländlichen Raum gestärkt werden.

Das Projekt wird bis 2023 über das Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (STMAS) gefördert.

Aktuell befindet sich das Projekt im Aufbau. Weitere Informationen folgen.

Zum LSVD Bayern: Der Lesben- und Schwulenverband in Bayern (LSVD Bayern) ist ein ehrenamtlicher Bürger*innenrechtsverband und vertritt die Interessen und Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen und anderen queeren Menschen (LSBTIQ*). Menschenrechte, Vielfalt und Respekt – der Verband und seine Mitglieder wollen, dass LSBTIQ* als selbstverständlicher Teil gesellschaftlicher Normalität akzeptiert und anerkannt werden.

Zur dgti: Die dgti hat sich zum Ziel gesetzt, die Akzeptanz von transidenten, intersexuellen und nicht-binären (TIN) Menschen innerhalb der Gesellschaft zu fördern und deren Stigmatisierung entgegenzuwirken. Seit 1998 berät und betreut die dgti betroffene und interessierte Menschen.

Zum BJR: Der Bayerische Jugendring (BJR) ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Jugendorganisationen. Er ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe in Bayern und als Körperschaft des öffentlichen Rechts (K.d.ö.R.) auch in erheblichem Umfang mit öffentlichen Aufgaben beauftragt. Der BJR setzt sich seit seiner Gründung 1947 dafür ein, jungen Menschen eine Stimme zu geben und aktiv an den Rahmenbedingungen für ein gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen verantwortlich mitzugestalten. Eine profilierte und zukunftsorientierte Jugendpolitik, die sich eigens der Altersgruppe und der Lebenslage junger Menschen widmet und Jugend als einen eigenständigen Lebensabschnitt begreift, ist dem BJR stets ein wichtiges Anliegen.